Die Stimme aus Beton
Ghosts of the City
Die Stadt hat gelernt zu schweigen.
Doch manchmal spricht sie trotzdem.
Ein Todesfall in einer anonymen Wohnsiedlung wird schnell zu den Akten gelegt. Zu schnell. Zwischen Beton, Zuständigkeiten und Desinteresse verschwindet mehr als nur ein Name. Alwin spürt, dass etwas nicht stimmt – auch wenn nichts offiziell dagegen spricht.
Gemeinsam mit Matt beginnt er nachzufragen. Abseits der ĂĽblichen Wege, dort, wo Regeln biegsam werden und Wahrheit verhandelbar ist. Was sie finden, ist kein einzelnes Verbrechen, sondern ein Muster: aus Wegsehen, Macht und Schuld. Und aus Menschen, die gelernt haben zu schweigen, weil Schweigen sicherer ist.
Matt ist bereit, Grenzen zu ĂĽberschreiten. Alwin versucht, Haltung zu bewahren. Doch je tiefer sie in die Strukturen der Stadt eindringen, desto deutlicher wird: Manche Stimmen lassen sich nicht zum Schweigen bringen. Selbst dann nicht, wenn sie aus Beton kommen.
Ghosts of the City – Die Stimme aus Betonist ein urbaner Kriminalroman über Wahrheit und Wahrnehmung, über Verantwortung – und über die Geister, die eine Stadt hinterlässt.
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| Veröffentlichung: | 15.05.2026 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 20,3 cm / B 13,3 cm / 153 g |
| Seiten | 126 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 12.90 |
| Preis AT | EUR 13.30 |
| Auflage | 1. Auflage |
| ISBN-13 | 978-3-982-82720-9 |
| ISBN-10 | 3982827205 |
Ăśber den Autor
Autorenportrait
Peter H. Feldmann schreibt Kriminalromane über Menschen, die zwischen Alltag, Schuld, Loyalität und Schweigen leben. Im Mittelpunkt seiner Reihe Ghosts OF the City stehen keine unfehlbaren Helden, sondern erschöpfte Ermittler, Suchende und Beobachter, die in den Schatten moderner Großstädte auf Wahrheiten stoßen, die oft niemand hören will.
Mit den bisherigen Romanen Die Stimme aus Beton und Die Blumen töten nicht entwickelt Feldmann eine atmosphärisch dichte Neo-Noir-Reihe, die klassische Ermittlungsarbeit mit psychologischer Spannung und gesellschaftlichen Themen verbindet. Jeder Band beleuchtet die Stadt aus einer anderen Perspektive und rückt wechselnde Figuren in den Mittelpunkt — darunter Ermittler, Journalisten und Menschen, die unfreiwillig zwischen Loyalität und Wahrheit geraten.
Statt schneller Action setzt Feldmann auf leise Spannung, starke Atmosphäre und Figuren, die lange nachwirken. Seine Geschichten erzählen von urbaner Einsamkeit, moralischen Grauzonen und den unsichtbaren Regeln, die Menschen miteinander verbinden — oder voneinander trennen.
Beruflich ist Peter H. Feldmann seit vielen Jahren im Business Development tätig. Die intensive Beschäftigung mit Kommunikation, menschlichem Verhalten und sozialen Dynamiken prägt auch seine literarische Arbeit. Seine Romane richten sich an Leserinnen und Leser moderner Kriminalliteratur, die neben Spannung auch psychologische Tiefe und gesellschaftliche Relevanz suchen.
Mit weiteren geplanten Bänden wächst Ghosts OF the City kontinuierlich zu einer vielschichtigen Noir-Reihe über die verborgenen Seiten urbanen Lebens.
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Ein Blogbeitrag zu diesem Buch
Die Stimme aus Beton
Solider Krimi mit interessanter Idee, dem fĂĽr mich aber etwas Spannung und Action gefehlt haben
Schlafmurmel2 Kommentare zu diesem Buch
Nett fĂĽr zwischendurch
Die Stimme aus Beton von Peter H.Feldmann ist ein urbaner Kriminalroman. Ein handliches Taschenbuch mit 125 Seiten. Das Cover passt gut zum Inhalt. Es wirkt auf den ersten Blick geheimnisvoll, man erkennt einen Schatten vor einer gerissenen Betonwand und an den Seitenrändern rote Mauersteine. Der Beginn ist gelungen, man lernt Alwin, einen ehemaligen Polizisten, aber schon ausgemustert, kennen. Er ermittelt in einem Fall mit seiner früheren Kollegin, die ihn um Hilfe gebeten hat. Alwin kontaktiert dafür seinen Freund Matt, einen Journalisten.Die Storyline selbst hat mir gut gefallen. Eine Thematik, die spannend ist und überall hätte es so statt finden können. Die Ermittlungen konnten mich ebenfalls begeistern, denn die finde ich hauptsächlich durch das Rätsel bzw. der verschlüsselten Botschaft interessant. Da ist das eigene Kopfkino gefordert. Den Erzählstil finde ich sehr nüchtern, hier fehlen mir Emotionen und die Atmosphäre. Die Charaktere sind zwar nicht unsympathisch, blieben mir aber bis zum Ende zu farblos und zu wenig ausgearbeitet.
Ein nettes Buch fĂĽr zwischendurch und lesenswert.
Kleiner, aber durchaus feiner Kriminalroman, der eher unspektakulär daherkommt
Mit diesem kleinen, aber durchaus feinen Kriminalroman legt der Autor Peter H. Feldmann den zweiten Band seiner Reihe „Ghosts of the City“ vor, in der der ehemalige Polizist Alwin „Al“ Breuer und der freie Journalist Matthias „Matt“ Heidt im fiktiven Ort Bergstadt ermitteln.FĂĽr mich war es die erste Begegnung mit den beiden ungleichen Ermittlern und ich hatte nicht das GefĂĽhl, dass mir hier Vorkenntnisse aus dem ersten Band fehlen wĂĽrden. Alle fĂĽr das Verständnis erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören.
Als in einer anonymen Wohnsiedlung die Leiche eines Mannes aufgefunden wird, soll der Fall vorschnell als tragischer, aber unauffälliger Todesfall zu den Akten gelegt werden. Eine ehemalige Kollegin von Alwin hat Zweifel und bittet ihn, sich die Sache mal etwas genauer anzuschauen. Zusammen mit seinem Freund Matt begibt sich Alwin an die Ermittlungen und sie stoßen dabei schnell auf ein unübersichtliches Geflecht aus Subventionsbetrug, gegenseitigen Abhängigkeiten und gezieltem Wegschauen. Und das System hinter diesem Geflecht ist nicht besonders scharf darauf, sich in die Karten schauen zu lassen.
Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen entwickelt der Autor für den vergleichsweise eher geringen Umfang von knapp 130 Seiten eine ziemlich komplexe Geschichte mit einem doch recht hohen Personenaufgebot. Für die erforderliche Tiefe der Geschichte und der Protagonisten hätte es aber doch etwas mehr Raum benötigt. Während die beiden Hauptermittler Alwin und besonders Matt insgesamt gut gezeichnet und auch durchaus vielschichtig angelegt sind, bleiben die weiteren Protagonisten eher blass und austauschbar. So gibt es am Ende zwar eine schlüssige Auflösung, bei der keine wesentlichen Fragen offenbleiben, beim Zuklappen des Buches bleibt aber auch das Gefühl zurück, dass man aus diesem Stoff noch deutlich mehr hätte herausholen können.
Wer auf kleine, aber feine Kriminalromane steht, die man locker an einem Abend weglesen kann, wird hier gut und auch durchaus spannend unterhalten. Für die weiteren Bände bleibt aber auch noch reichlich Luft nach oben.
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Neuer urbaner Krimi der Reihe "Ghosts of the City"Die Leserunde fĂĽr diesen Titel ist bereits gestartet. Du kannst noch teilnehmen.
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